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Jul 12

Langs de Lek-Dijk lopen – Tag 33

Liebe Blogleser,
Ihr fragt euch sicher, während ich da renne: „wie geht es eigentlich denen, die wirklich arbeiten müssen?“ Auf dem ersten Foto sieht ihr es! Das sind sie, die Schwerstarbeiter, welche mich nun schon über 1350km getragen haben. Welche jeden Morgen mit mir aufstehen und immer wieder laufen möchten, ohne dass sie die grosse Aufmerksamkeit erhalten! Ich möchte ihnen nun mal ein riesiges Dankeschön aussprechen!!! Heute haben wir auch mal über eine neue Bereifung für sie nachgedacht, jedoch wäre diese mindestens eine Schuhnummer zu hart gewesen!
Vergangene Nacht war sicherlich eine der kältesten seit der Rheinquelle, aber dafür ist heute Morgen kein einziges Wölklein zu sehen. Das verspricht einen Tag aus dem Reiseprospekt zu geben! Und so ist es dann auch. Mario und ich bewegen uns langsam aber stetig Richtung Westen. Der einzige Unterschied liegt darin, dass wir seit gestern Mittag, als wir den Amsterdam-Rheinkanal überquerten, nicht mehr dem Rhein sondern der Lek folgen. Hier unten in den Flachlandalpen ändert sich der Name von Väterchen Rhein mit jedem neuen Abzweiger. Und im Moment heisst er eben Lek, was unserer Freude ihm entlang zu laufen keinen Abbruch tut. Die Morgenstimmung auf dem Lek-Dijk ist einfach herrlich, die Luft r(h)ein und langsam aber sicher erwacht Holland an diesem Sonntag. Was sich da so alles auf einer schmalen Deichstrasse tummeln kann ist unglaublich! Jogger, Inline-Skater, Velo- und Töfffahrer. Dazu natürlich noch die Autos und all das hat ohne Stress nebeneinander oder besser gesagt, vor- und hintereinander Platz! Irgendwann quetscht sich Mario auch noch mit unserem Womo dazwischen. Ein sehr exquisites Plätzchen, wunderbar im Schatten stattlicher Bäume, direkt an einem Weiher sucht sich mein Brot- und Sportchef als Mittagsplatz aus. Hier lässt man sich den Lunch so richtig schmecken!
Zum Auftakt in die Nachmittagspartie möchten wir noch ein paar Action-Filmaufnahmen in den Kasten bringen. Dazu fährt Mario das Kamerakind mit seinem ultra-mega-coolen TREK-Bike und macht einen 15minütigen Dijk-Running-Spot. Anschliessend legt er gerade noch ein Bike-Intervall-Training hin.
Den heutigen Abend beschliessen wir im schmucken Städtchen Schoonhoven, welches mit seinen Grachten schon ein wenig an Rotterdam erinnert.


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